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Online-Tagebuch vom 7.11.2007:
Tag 1 in Clearwater
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Nach einer langen aber problemlosen Anreise (was mit Fahrrädern nicht selbstverständlich ist), sind wir (mein Freund und Trainingskollege Alex und ich) also gestern hier in Clearwater (an der Westküste von Florida, in der Nähe von Tampa) angekommen. Nach einem ersten Check, ob die Räder die Reise gut überstanden haben, war zuerst mal Schlafen angesagt (es war für uns ja bereits 5 Uhr früh).

Nach einer angenehmen Nacht musste ich feststellen, dass die Frühtemperaturen nicht mehr als 10° sind (brrrrr und da soll ich schwimmen?). Egal, ab geht´s ein Frühstückslokal suchen....obwohl man sofort ein schlechtes Gewissen bekommt, denn die ersten Radfahrer kommen einem entgegen (8 Uhr früh!!), die Schwimmer mit ihren Neoprenzügen kommen gerade von der Beach und ein "alter Bekannter" (Peter Reid - mehrfacher Iroman-Weltmeister) joggt gerade um die Ecke. Egal, der Körper will Futter. Trainiert wird später. Im Lokal, dass wir finden, das gleiche Bild: Beinahe nur Triathleten....

Gestärkt geht (eigentlich fährt) man zur Registrierung. Mir fehlt der Vergleich, ob es bei den Amis so üblich ist oder ob sie das nur bei einer WM tun, aber man bekommt bei der Registrierung einen eigenen Platz mit BetreuerIn zugewiesen, die einem den genauen Inhalt des Startsackerls erklärt.. (he, ich war schon mal bei einer dieser Veranstaltungen!! Aber egal, sie meinen es sicher nur gut...). Danach noch schnell mal gewogen (warum? keine Ahnung!). Dann ab ins Getümmel um die notwendigen Souvenirs zu besorgen (Gott sein Dank ist der Dollar-Kurs derzeit so günstig).

So, aber jetzt geht´s ins Zimmer und ab auf´s Rad...und siehe da, das Training und das Tapering (Anm. für Nicht-Ausdauerspoprtler: Tapering = ca. zweiwöchige Ausruhe-/Minimalbelastungs-Phase vor wichtigen Wettkämpfen) hat sich ausgezahlt. Beinahe ohne Anstrengungen fahren wir mit 42km/h und mehr durch die Gegend. Als ich meinen Freund darauf hinweise, zeigt er nur wortlos auf die Fahnen... es geht ein irrer Rückenwind! Soviel zum Tapering....mit demütigen 28 km/h geht es dann gegen den Wind wieder nach Hause. Zusätzlich zum Trainingszustand gibt es auch noch die Erkenntnis, dass die Schaltung nicht sauber funktioniert...na das heißt morgen ab zum Service...

..und wie das dann weitergeht + die Ereignisse des heutigen Abends gibt´s dann morgen...

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