Die Robert'sche Wachau-Marathon-Story vom17. September 2006

 

….diesmal wirklich fast kurz gefasst:

 

  1. Die Rahmenbedingungen waren schlecht: Permanenter deutlicher bis starker Gegenwind, Föhnwetter, Dauersonne, eigentlich deutlich zu warm (19°C schon beim Start).
  2. Noch am Freitag in der Früh hatte ich gedacht, dass ich krank werde. Das hat sich zwar dann wieder gegeben (sonst wäre ich nicht gestartet), aber unterwegs hat sich dann heraus gestellt, dass ich doch nicht ganz okay bin.
  3. Meine vor zweieinhalb Wochen neu gekauften Laufschuhe haben beim Marathon ihre allerersten Laufschritte erlebt: In der letzten Zeit davor war so viel los, dass ich null (0) zum Trainieren gekommen bin. Keinen einzigen Kilometer. Daraus resultierte gepaart mit durchaus normalem Bierkonsum etc. ein heutiges Startgewicht haarscharf unter 90kg. Also gut 4kg mehr als das aktuell anzustrebende Optimum….

 

Nun zum Lauf selbst:

  1. Ich bin gemütlich los gelaufen, wollte eigentlich mit irgend etwas zwischen 3:50 und 4:00 finishen. Aber da es gar nicht schlecht ging, habe ich mich ca. bei km 5 an die mich einholende (weil hinter mir gestartete) 3:45er-Pacemakergruppe dran gehängt. Die war sogar etwas schneller unterwegs, woraus ein noch problemfreier erster Halbmarathon in 1:50 resultierte.
  2. Dann ging die Scheißerei im wahrsten Sinn des Wortes los: Mir wurde schlecht, ich kriegte (erstmals überhaupt in meinem Leben) während des Laufens Kopfweh (teilweise war es stark, aber nach einer halben Stunde wieder verschwunden) und vor allem: Eine Dünnpfiff-Gewalt sondergleichen zwang mich 2x zum Bebräunen von Wachauer Weinbergen.
  3. Worauf es mich nicht mehr besonders gefreut hat und ich ohne Animo langsam ins Ziel getrabt bin. Dort folgte der nächste dringende Häuslbesuch.
  4. Ich betrachte es als Zeichen von mittlerweile doch vorhandener Routine, dass ich diesmal rechtzeitig langsam genug geworden bin, um muskulär annähernd problemfrei ins Ziel zu kommen. Endzeit 4:05 (meine viertschlechteste von neun Marathon-Endzeiten, wobei die zweit“schlechteste“ die vom Ironman ist).

Alle Bilder gegen Ende des "Rennens".... ;-)